Geplante und laufende Projekte

Projekt «Ein Herz für die Hochlandkinder»

Das abgelegene gebirgige Hochland Vietnams wird vorwiegend von ethnischen Minderheiten bewohnt, die in grosser Armut leben. Die Menschen sind Selbstversorger, leben von der Landwirtschaft und traditionellem Handwerk. Niedriges Bildungsniveau, Kinderarbeit, schlechte hygienische Bedingungen und Mangelernährung sind überall anzutreffen. Die meisten Ethnien sprechen ihre eigene Sprache. Hochlandkinder kommen deshalb oft erst mit der Einschulung in Kontakt mit der vietnamesischen Landessprache.

Obwohl die Wirtschaft in Vietnam seit Jahren beständig wächst, ist für die Menschen im Hochland keine grosse Verbesserung in Sicht. Die Gründe dafür sind vielfältig und schwierig zu beseitigen: niedriges Bildungsniveau, Analphabetismus, soziale Ausgrenzung durch Kultur und Sprache, geografische Isolation und eine ertragsschwache Landwirtschaft. Bildung bildet deshalb ein wichtiger Schlüsselfaktor für die Zukunft der Hochlandkinder.

Mit unserem Projekt fördern wir die Bildung und den Schulbesuch. Wir unterstützen Schulen und Familien und motivieren die Eltern ihre Kinder regelmässig in den Unterricht zu schicken. Denn allzu oft werden sie als Arbeitskraft im Haus oder in der Landwirtschaft eingesetzt. Die Lebensmittelversorgung ist für viele Familien ein Dauerthema. Ein Viertel der Kinder ist untergewichtig. Ein abwechslungs- und proteinreicher Mittagstisch in der Schule wirkt motivierend für den Schulbesuch und unterstützt Gesundheit und Wachstum der Kinder.


Bau von Schulen

Kernthema unseres Projekts «Ein Herz für die Hochlandkinder» bildet die Förderung der Alphabetisierung und Bildung der Kinder im Grundschulalter. Dazu unterstützen wir Schulen mit Infrastruktur, Unterrichts- und Schulmaterial. In den nächsten drei Jahren planen wir in ausgewählten Berggemeinden den Bau von fünf Schulhäuser. Die Kosten belaufen sich pro Schulhaus auf rund 25'000 Franken. Viele Schulhäuser im Hochland sind in einem schlechten Zustand und entsprechen selten pädagogischen Bedürfnissen. Die armen Berggemeinden sind strukturschwach und finanziell nicht in der Lage, in eine zeitgemässe Infrastruktur zu investieren.

Die Schulhäuser werden funktional und zweckmässig in lokal üblicher Bauweise erstellt. Unser erstes Projekt, der Tageskindergarten Kà Xim konnten wir am 16.02.2022 an die Gemeinde übergeben. Damit wir den Bau der Schulen im geplanten Umfang realisieren können, zählen wir auch auf Ihr Herz für die Hochlandkinder. Wir danken Ihnen für Ihre Unterstützung.

Karin Stirnimann-Maurer

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Programm «Food for the Poor»

Vorprojekt Kleinstlandwirtschaft im Lepradorf Quy Hoa ist am Laufen. Detaillierte Informationen folgen bald.